Konzeption der Positionen der Plattform Offene Kultur
Aus Helges Wiki
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Was ist das erwünschte Ergebnis der Positionen der Plattform Offene Kultur?
Ein Entwurf:
- Die Positionen der Plattform Offene Kultur sollten kurz & prägnant werden. Möglichst kurze Texte, mit Hyperlinks auf weiterführende Ressourcen.
- Wir wollen kein "Urheberrecht 2.0" erarbeiten, nicht DIE Antwort geben, sondern Positionen aufzeigen, Fragen aufwerfen. Durchaus in einigen Punkten auch mit dem Hinweis, dass es hier noch Lösungen zu finden gilt.
- Die Plattform soll die Sackgasse aufzeigen, in die der Status Quo und die von den Rechtevertretern geforderten Verschärfungen desselben führen, sowie auf Alternativkonzepte hinweisen - ohne notwendigerweise selbst ein allumfassendes Alternativkonzept aufweisen zu müssen.
- Die Positionen sollen möglichst "inklusiv", nicht polarisierend sein. Sie soll die jetzigen Unterstützer der Plattform Geistiges Eigentum überzeugen, nicht (nur) die bereits überzeugten. Wir wollen uns auch die Unterstützung von Autoren und Künstlern sichern können, deren Werke betroffen sind.
- Und zwar, davon überzeugen, dass es der Status Quo untauglich ist.
- Die Plattform soll ein "Hub" zu guten weiterführenden Quellen sein.
- Fokus! Möglichst wenig Themen möglichst prägnant behandeln. Dafür müssen wir möglicherweise in Kauf nehmen, nicht von freier Software, Patentrechten oder ähnlichen verwandten Themen zu sprechen.
- Die Positionen sollen in einer Form verfasst sein, die es erlaubt, sie (in Petitonsform) zu unterschreiben. Zb. "Wir glauben, dass.." - "Wir fordern.."
--Helge 14:30, 21. Jul. 2009 (PDT)
Meiner Meinung nach sollte ein besonderer Fokus auf den Punkt "Alternativkonzepte" gelegt werden. Natürlich kann es nicht unsere Aufgabe sein, Verlagen und Unternehmen alternative Vermarktungswege ihres geistigen Eigentums zu konzeptieren, aber mit zumindest richtungsweisenden Vorschlägen überzeugt man noch am ehesten die, die sich durch "Raubkopien" und eine etwaige Aufweichung des Urheberrechtsgesetzes benachteiligt fühlen. Es ist nüchtern betrachtet schließlich kein Wunder, dass jene, die mit geistigem Eigentum Geld machen, in der Anfechtung desselben eine große Gefahr für sich selbst sehen - was mMn aber auch daran liegt, dass ihnen niemand Ideen präsentiert, wie sie dennoch zu ihrem Geld kommen könnten. Mit dieser Strategie hat es, soweit ich weiß, noch keine Initiative, die sich gegen das geistige Eigentum bzw. derzeitige Urheberrecht richtet, probiert - und ist dementsprechend auf Ablehnung seitens der Industrie gestoßen.
--Chuckpala 01:25, 22. Jul. 2009 (PDT)


